Was ist Yoga?

Yoga – der Weg zu körperlicher Gesundheit und Lebenskraft

Yoga – der Weg zu seelischem Gleichgewicht und Lebensfreude

Yoga – der Weg zu innerer Erfahrung und Lebensweisheit

 

Dieser körperbezogene, ganzheitliche Übungsweg beinhaltet:

 

  • Asanas – Körperstellungen
  • Pranayama – Atemübungen
  • Mudras – Finger-, Augen-, Zunge- und Körperhaltung
  • Bandhas – Verschlüsse,Muskelkontraktionen
  • Konzentrationsübungen
  • Visualisationen
  • Übungen, die die Stimme miteinbeziehen

 

 

 

Mit Hingabe, Geduld und Ausdauer stellt sich das Erfolgserlebnis von selbst ein.

 

 

 

 


 Im Yoga gleichen wir aus. Was zu schwach ist wird gestärkt und was zu stark ist wird ausgeglichen. Die Nerven werden gestärkt und das ganze System wird ins Fliessen gebracht. Blockaden werden gelöst, der Körper wird kräftiger und damit auch die inneren Organe und die Psyche.

Ziel ist es, unseren Körper bewusst wahrzunehmen und jedes Zeichen zu erkennen. Dies kann auch im Alltag geschehen - immer wieder mal innehalten und drei tiefe Atemzüge machen - die Wartezeit nutzen, so dass Yoga in dein Alltagsleben einfließen kann.

Mit Yoga sprechen wir Körper, Geist und Seele an. Wir wollen den Körper gesund erhalten und alles was „verrückt“ ist in seine richtige Position rücken. So kann als Beispiel eine Fehlstellung im Fuss mit Nackenproblemen zusammenhängen. Solche Fehlstellungen können Auslöser für schwerwiegende Probleme sein, die erst viel später auftreten und zum Vorschein kommen. Daher ist das Bewusstein für unseren Körper ganz wichtig und wird mit Yoga gefördert. Mit Dehnen werden nicht nur die Knochen die dem Dehnreiz ausgesetzt sind gestärkt. Auch Emotionen die zum Beispiel oft im unteren Rücken und tief in der Beckengegend sitzen werden gelöst.

In der Yogatherapie-Ausbildung habe ich gesehen, wie viele Krankheiten es gibt und wie viele davon zu verhindern gewesen wären, wenn man präventiv schon etwas gemacht hätte. Ich möchte dir einen Einblick in dieses Gebiet geben, so dass du erfahren kannst, mit wie vielen Werkzeugen wir im Yoga arbeiten. Alle von uns hat es schon mal erwischt, vielleicht nur mit einer Erkältung oder vielleicht auch mit etwas Grösserem. In diesen Momenten ist es hilfreich, wenn du die Übungen die dann noch möglich sind, bereits ausprobiert hast und deine Erfahrungen gemacht sind. Sei es mit Atemübungen, Bewusstseinsübungen, Mantren, Tönen, Visulisierungen, Mudras…

Yoga hilft uns manchmal auch das Leben besser zu verstehen. Es unterstützt uns in schwierigen Lebenssituationen, bringt uns unserem Inneren und unserem Ursprung näher. Wir sind dadurch unabhängiger von allem, was um uns ist. Wir lernen verstehen, dass alles was wir brauchen, das Glück nach dem wir suchen in uns bereits vorhanden ist. Wir müssen nur den Weg dorthin finden. Mit Atemübungen können wir nicht nur unsere Lebensenergie das Prana lenken, sondern sie helfen uns ebenso den Geist zu beruhigen. Das steht auch im Yoga Sutra (Leitfaden des Yoga). Das Ziel ist der Stillstand der Gedanken. Dies ist eine grosse Herausforderung, die wir vielleicht nur ansatzweise schaffen und dies vielleicht nur wenige Minuten oder Sekunden. Das jedoch sind wertvolle Momente, die uns wieder aufladen und uns Kraft schenken. Aber wie sagt man so schön, auch viel Kleines gibt etwas Grosses. Im Yoga geht es nicht um Können, sondern um Erfahren und Erleben. Das jeder in seinem eigenen Wohlbefinden. Yoga ist kein Wettbewerb.

 

Tu zuerst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Franz von Assisi

 

Der moderne Mensch befindet sich eher in einer nervlichen Überreizung und Überspanntheit als in einer körperlichen Überanstrengung. Als Folge dieser Überbeanspruchung stellen sich oftmals sowohl Desensibilität als auch körperliche Schwächung und Schmerzen ein. Yoga bietet uns eine Möglichkeit, den nervlichen Verausgabungen und somit auch den allgemeinen Erschöpfungszuständen entgegenzuwirken.